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Junge PIRATEN

Gamer treffen Abgeordnete: Die Politiker-LAN-Party

Bildung, Gaming, Politik – 24. 02. 2011

Ausdrücklich begrüßen die Jungen Piraten die Anstrengungen einiger Abgeordneter im Bundestag, die Diskussion um sogenannte „Killerspiele“ zu versachlichen. Diese Abgeordneten haben klug erkannt, dass sie völlig unglaubwürdig sind, solange sie wie Blinde von Farbe reden oder harmlosen Freizeitspaß, den sie selbst eben nicht kennen, als „Training zum Töten“ diffamieren. Wie auch in anderen Lebensbereichen ist es erforderlich, dass sich die Politik nicht in einem Elfenbeinturm der Unkenntnis isoliert und von dort aus weitreichende Entscheidungen trifft.

Wir sind Gamer

Reaktionen auf diese lobenswerte Aktion, wie sie z.B. von Hardy Schober, Sprecher des Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden kommen, sind nachvollziehbar. Der Verlust eines Kindes ist wohl eine der schlimmsten Erfahrungen, die ein Mensch machen kann. Dennoch sind diese Reaktionen falsch: Gerade weil der Verdacht, bestimmte Computerspiele könnten die Gewaltbereitschaft von jungen Menschen fördern oder gar erzeugen, im Raum steht, muss den wilden Vermutungen die Information entgegengesetzt werden. Informationen aus erster Hand, wie sie sich einige Abgeordnete jetzt verschafft haben, sind dabei besonders wertvoll und helfen dabei, statt Aktionismus vernünftige Politik zu machen.

Und eine vernünftige Politik unterstützen die JuPis, wo immer sie zu
sehen ist.


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